20. Mai Weltbienentag Teil 2

Die Bedeutung der Biene in der Landwirtschaft  - insbesondere für den Pflanzen- und Obstbau ist die Honigbiene unverzichtbar, da ca. 85 % der landwirtschaftlichen Erträge in diesem Bereich von der Bestäubung durch die Honigbiene abhängig sind. Ohne Bienen gäbe es also gravierende Ernteausfälle.

Die Bedeutung der Biene in der Landwirtschaft

Aus volks­wirtschaftlicher Sicht ist der landwirt­schaftliche Nutzen der Bienen sogar rund 10 bis 15 Mal höher, als der Wert der Honig­produktion. Ihr Nutzen bezieht sich aber nicht nur auf die Fort­pflanzung der Pflanzen, sondern auch auf die Qualitäts­merkmale der Früchte: Größe, Zucker /Säure Verhältnis, Erscheinungs­bild, Keim­kraft und auch die Haltbar­keit hängen von der Bestäubungs­leistung der Insekten ab. Während die Land­wirtschaft aber einer­seits auf die Arbeit der Bienen an­gewiesen ist, gehen gleich­zeitig auch Gefahren von ihr aus: Zum einen werden durch die wachsende Land­wirtschaft die natür­lichen Lebens­räume der Bienen vernichtet, was wiederum zu Futter­mangel und Bienen­sterben führt, zum anderen bedeutet der Einsatz von giftigen Pflanzen­schutzmitteln (Pestiziden) auf den Feldern für die Bienen den Tot, wenn sie dieses bei ihrer Pollen­suche auf­nehmen.

Die größten Gefahren für die Bienen

Zum Teil sterben ganze Bienen­völker auch während der Winter­monate. Obwohl die Kälte eigentlich un­problematisch für sie ist, haben die extrem milden Winter dazu geführt, dass der Jahres­ablauf der Bienen durch­einander kommt und sie zu früh an­fangen zu brüten. Da sie während dieser Zeit ihren Brutplatz jedoch nicht ver­lassen, weil die Eier gleich­bleibende Tem­peraturen benötigen, sind die Nahrungs­vorräte schnell verbraucht. Die Bienen verhungern. Neben klimatischer Veränder­ungen sind die Bienen auch durch die Varoa Milbe stark gefährdet. Dieser aus Asien stammende etwa steck­nadelgroße Schädling wurde vor rund 35 Jahren nach Europa eingeschleppt. Er befällt die Bienen­larven und überträgt tödliche Krank­heitserreger, sodass die Jungbienen bereits kurze Zeit nach dem Schlüpfen sterben. Ein in Deut­schland unter dem Namen „Bienen-Kollaps“ bezeichnetes weiteres Phänomen wurde erstmals in den USA beo­bachtet. Dabei verlassen die flug­fähigen Bienen ihren Stock ohne zurück­zukehren. Die Königin und die Jungbienen ver­hungern. Das Bienensterben ist aber auch auf den Ein­satz von Chemikalien und Pestiziden zurück­zuführen.

Mehr folgt bald, hier finden Sie Teil 1.