Weltbienentag Teil 3 - Eine Welt ohne Bienen

Am Tag der Bienen wird daran er­innert, dass die Bienen lebens­wichtig für uns sind. Dabei geht es aber haupt­sächlich um die Wildbienen und andere Insek­ten wie z.B. Schmeiß­fliegen (siehe Foto) die das Be­stäuben in der Natur über­nehmen. Die normale Honig­biene ist von Imkern ab­hängig.

Wie sähe eine Welt ohne Bienen wohl aus?

Das Aus­sterben der Bienen hätte wohl deutliche Folgen für die Menschen, denn rund 1/3 der Lebensmittel wächst nur durch die Bestäubung von Bienen. Durch Ernte­ausfälle könnten Obst­sorten wie zum Beispiel Apfel, Birne und Pflaume, aber auch Gemüse aufgrund der Ver­knappung zu einem Luxus­gut werden, welches sich dann nur noch wenige Menschen leisten könnten. Das wiederum könnte zu einem Mangel an wichtigen Vit­aminen führen, was wiederum Krank­heiten begünstigen könnte. Aber auch die Pflanzenwelt würde deutlich verändert. Denn fehlende Be­stäubung bedeutet einen Verlust an Vielfalt, was wiederum Auswirkungen auf die Tierwelt hätte. Denn zum Beispiel Singvögel, Käfer und Insekten ernähren sich von Pflanzen­­samen, von denen es nur noch wenige geben würde.

Darum Weltbienen-Tag: Die Biene als Botschafterin nachhaltigen Handels braucht Schutz

Es gibt also eine Vielzahl von Gründen, warum die Vereinten Nationen der Biene am 20. Mai einen besonderen Tag widmen. Es gibt aber auch ganz konkret für fast jeden von uns verschiedene Mög­lichkeiten, schon mit wenig Aufwand, den Bienen zu helfen.

Tipps, wie der Garten bienen­freundlicher wird:

  • Blühende und damit bienen­freundliche, heimische Blumen pflanzen, die über Nektar verfügen. Richtig dafür sind: Glocken­blume, Günzel, Margeriten, Schnittlauch-Arten, Katzenminze, Schmuckkörbchen, Salbei, Lavendel, Gamander, Herbstaster und Thymian. Übrigens: Auch Schmetterlinge und Hummeln mögen diese Pflanzen!
  • Vielfältige Strukturen schaffen (Totholz­haufen, Trockenmauer, Teich etc.) 
  • Ohne Gift gärtnern
  • Auf Torf oder torfhaltige Erde verzichten (am Boden nistende Bienen brauchen Naturboden)
  • Wilde Ecken stehen lassen oder einrichten 
  • Regionales Saatgut verwenden
  • Wildbienen-Nisthilfen aufstellen
  • Bienenhotel für den Winter kaufen, das nach Süden ausgerichtet ist, regen­geschützt ist und viel Hart­holz beinhalten sollte (saubere Bohrung damit sich die Bienen nicht die Flügel verletzen)
  • Im Garten die Wiese nur maximal 2 x im Jahr mähen
  • Selbst Imker werden